T-Home Entertain mit VDSL (Update)

In Zeiten, wo die DSL Geschwindigkeit immer weiter steigen und die Preise für Komplettpakete (Telefon- und Internetflatrate) fallen, müssen neue Angebote her. Die Provider versuchen den Kunden nicht nur über den Preis zu binden, sondern auch mit neuen, attraktiven Features.

Die Deutsche Telekom hat unter dem neuen Namen T-Home ein neues Programmpaket geschnürt, das durch eine schnellere Internetanbindung und einer Telefonflatrate in alle Netze den Kunden halten soll. Daneben bietet T-Home auch Internetfernsehen an. Solche Angebote werden Triple-Play genannt (unter anderem bei Kabel Deutschland, Alice, Arcor). Wir haben uns das Paket angesehen.

In diesem Test gehen wir auf die Technik ein sowie auf die gelieferte Hardware. Wir haben selbst von DSL 16000 auf VDSL 50000 gewechselt. In diesen Test fließen somit unsere Erfahrungen mit dem Wechsel und dem Anschluß der Geräte ein.

Technik

In den letzten Monaten hat die Telekom an den Straßen große Schaltkästen errichten lassen. Diese sogenannten DSLAMs (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) sind externe Vermittlungsstellen. Somit kann eine weit höhere Internetgeschwindigkeit angeboten werden. Diese DSLAMs wurden vornehmlich für VDSL (Very high bit-rate Digital Subscriber Line) eingerichtet. Dadurch sinkt die Leitungslänge und es können höhere Downloadgeschwindigkeiten erreicht werden, was bei der herkömmlichen DSL Technik nicht der Fall war.

Durch die VDSL Technik ändert sich auch einiges in der Hardware. So erhält man einen neuen Splitter, der die VDSL Signale verarbeiten kann. Zudem erhält man ein VDSL Modem und einen neuen Router, der mit den VDSL Signalen umgehen kann. Dieses Modem ist ein Speedport W701V, das von AVM hergestellt wurde und eine Telekom Firmware besitzt. Die Einstellungsmöglichkeiten sind dadurch begrenzt.

Mit in dem Paket ist auch ein Receiver. Dieser Receiver ist für das IPTV (Internetfernsehen) gedacht. Der Receiver ist, überspitzt gesagt, ein abgespeckter Media Center. Auf dem Receiver, ein X301T, läuft als Betriebssystem ein angepaßtes Windows CE 5.0. Es ist eine 160 GB Festplatte verbaut, HDMI und Scart Anschlüsse sind vorhanden, ebenso ein optischer Ausgang, ein Coaxial und Cinch Anschluß. Zwei USB Anschlüsse runden das Bild ab. Leider sind diese Anschlüsse ebenso wenig aktiv wie der eingebaute DVB-T Tuner. Wann der DVB-T Tuner über die Firmware aktiviert wird, steht in den Sternen. Hier muß wohl damit gerechnet werden, daß dieses Feature nicht freigeschaltet wird. Wohl schon eher werden die zwei USB Anschlüsse freigeschaltet, aber daß wird sich wohl nicht hinziehen.

WLAN Speedport W100 BridgeWer eine große Wohnung oder ein Haus hat, und der VDSL Anschluß nicht in der Nähe des Receivers ist, hat ein großes Problem. Es wird zwar ein langes Cat5 Lan-Kabel mitgeliefert. Wer jedoch über 15 Meter braucht muß sich ein neues Kabel besorgen, oder greift auf die Speedport W100 Bridge zurück. Diese beiden Antennen sind aufeinander abgestimmt. Die Signale können nicht abgeschöpft werden, da die beiden Antennen bereits mit einer Verschlüsselung arbeiten und man somit nichts mehr einstellen muß. In den Gehäusen sind fünf Antennen eingebaut, die sich den „besten Weg“ suchen, und gegebenenfalls auch die Frequenz wechseln, damit man „Klötzchen freies“ Fernsehen genießen kann.

Bestellung

Auch wenn man das Produkt über das Internet oder am Telefon bestellen kann, so haben wir das Paket im T-Punkt bestellt. Zuvor jedoch haben wir uns auf der Webseite von T-Home informiert, was es für Tarife und Geschwindigkeiten gibt. Außerdem haben wir zuerst noch einen Verfügbarkeitscheck durchgeführt. Dieser bescheinigte uns, das VDSL bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung steht.

T-Home bietet drei Tarife für VDSL an:

• Entertain Comfort
• Entertain Comfort Plus
• Entertain Premium


Diese Tarife unterscheiden sich sowohl in dem monatlichen Grundpreis als auch in der Ausstattung. Der Entertain Comfort kostet als VDSL 25 59,95 € und als VDSL 50 64,95 € im Monat. Wer ISDN sein eigen nennt, muß noch 5,00 € dafür obendrauf rechnen. In dem Tarif ist eine Festnetzflatrate in alle Netze enthalten, eine Internetflatrate, über 2500 kostengünstige Filme bei Videoload (T-Home eigene Videothek), 70 TV Sender, 10 Filme jeden Monat für 0,- €, Fernseh-Highlights im TV-Archiv.

Das Entertain Comfort Plus Paket kostet als VDSL 25 69,95 € und als VDSL 50 74,95 €. Auch hier gilt für ISDN Besitzer 5,00 € mehr im Monat. Die einzige erweiterung in dem Paket ist eine Hotspotflatrate. Diese kostet sonst 14,95€ im Monat zusätzlich. Ein weiteres Feature ist ein E-Mail- und Sicherheitspaket.

Für das Entertain Premium Paket zahlt man mit VDSL 25 79,95 € und mit VDSL 50 84,95 € im Monat, plus 5,00 € wer ISDN besitzt. Das Paket wurde erweitert um eine gedruckte Programmzeitschrift, einen Progamm Manager, über 100 TV und Premiumkanäle und 2 Bundesliga live pro Spieltag.

Es besteht immer die Möglichkeit die Fernsehkanäle zu erweitern. Über 100 TV Spartensender kann man dann empfangen. Dies kostet monatlich 9,99 € zusätzlich. Dafür kann man sich entweder Fußball ordern – läuft über Premiere, wird aber abgerechnet und verwaltet von T-Home – oder Spielfilmkanäle oder Serienkanäle.

Wir haben uns für den Entertain Comfort Plus Tarif entschieden, da wir eine Hotspotflatrate benötigen. Die Nette und Freundliche Dame hinter dem Tresen nahm den Auftrag entgegen und bei Fragen, wandte Sie sich umgehend an einen Kollegen. Somit konnten alle Fragen zügig beantwortet werden. Was uns zu einem Schmunzeln brachte war die Tatsache, daß wir aufgefordert wurden „bitte den Personalausweis“ zu zeigen.

Warum? Einige Sendungen kann man nur sehen, wenn diese mit einem PIN freigeschaltet werden. Dies trifft auf Sendungen die ab 16 Jahre sind und eine zweite PIN ist für Sendungen, die ab 18 Jahre sind.

Aus früheren News wußten wir, daß die VDSL Pakete selten bis gar nicht in den T-Punkten vorhanden waren, auch wenn sich die Stadt im VDSL Ausbaugebiet befindet. Daher stellten wir uns eigentlich darauf ein, daß uns das VDSL Paket zugeschickt wird. Doch wir wurden eines besseren belehrt: Die Mitarbeiterin ging nach hinten und holte das Paket heraus. Ungefähr 20 Minuten dauert das ganze, bis man das Paket bezahlt hat. Bei unserer Bestellung kostetet das Paket 50,00 €. Durch eine weitere Aktion von T-Home, wurde uns noch eine Gutschrift in der derselben Höhe auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben.

Das Hardwarepaket wurde uns sofort ausgehändigt, aber auf die VDSL Umschaltung mußten wir knapp 14 Tage warten. Die Mitarbeiterin teilte uns mit, daß es sogar bis zu vier Wochen sein könnten. Aber wir bekämen auch noch eine Auftragsbestätigung.

Papiere

Drei Tage später erhielten wir Post von der Telekom. Eine Auftragsbestätigung, das der Anschluß Ende Juli 2008 umgestellt werden würde. Von DSL 16 Mbit/s auf VDSL 50 Mbit/s. Ein Techniker braucht nicht ins Haus zu kommen.

Als weiteren Brief erhielten wir die PIN für die Sendungen ab 16 Jahre und für die Sendungen ab 18 Jahre.

Laut Auftragsbestätigung soll die Umstellung zwischen 8:30 Uhr und 18:29 Uhr Erfolgen.

Die Umstellung – Hardware Anschluß und Tests

Die Umstellung erfolgte wie in der Auftragsbestätigung angegeben. Im Laufe des Tages wurde auf VDSL umgestellt. Wir hatten das nur bemerkt als kein Internet mehr vorhanden war. Der mitgelieferte Splitter wurde gegen den DSL Splitter getauscht, das Modem Speedport 300HS mit dem Splitter verbinden, am Speedport W701V den Schalter umlegen, das ein externes Modem angeschlossen wird und das interne DSL Modem deaktiviert wird. Zu guter letzt noch das Speedport 300 HS anschließen.

Die Einrichtung des Routers erfolgt über den Webbrowser. Durch die Eingabe der IP Adresse, 192.168.2.1, oder durch eumex.de gelangt man an das Login Fenster.

Klar und strukturiert kommt das Menü daher. Einige Einstellungen sind selbsterklärend und bei vielen anderen gibt es eine Hilfe, die gerade dem Laien manchmal mehr verwirrt als das es hilft.

Nach Eingabe der T-Online Anmeldedaten werden diese geprüft. Dies geschieht automatisch so daß man selber nichts machen braucht. Sollte man einen Zahldreher haben, muß man den Fehler schon selber raussuchen, das zeigt der Router nicht an.

Der Speedport W701V ist eigentlich ein Modem-Router für DSL bis zu 16 Mbit/s. Der Speedport ist kein „richtiges“ Telekom Produkt sondern wurde von der Firma AVM Berlin gebaut. Leider fehlt bei den Produkten der Speedport Serie, die von AVM gebauten Speedport Router und VDSL SplitterGeräte, die Firmware von AVM. Die Telekom bastelt ihre eigene Firmware drum herum, ebenso bei dem W701V. Gut: dadurch ergibt sich eine einheitliche Oberfläche. Schlecht: wenig Einstellungsmöglichkeiten und der Datendurchsatz ist nicht so hoch wie bei anderen Geräten. Damit der W701V auch VDSL unterstützt und zudem IPTV unterstützt, wurde eine neue Firmware herausgebracht. Die aktuellste ist die 33.04.57. Somit läßt sich an Port 3 und 4 des Speedport der Mediareceiver anschließen. Die Daten für IPTV werden dort durchgelassen. Zudem funktioniert das VDSL Modem 300HS nur am Speedport. Bei unserem Versuch das Modem direkt an den PC anzuschließen schlugen fehl, da zwei Protokolle nicht von der Netzwerkkarte unterstützt wurden: VLAN Tagging und ein VLAN Tag.

Der Mediareceiver wird über die Ports 3 oder 4 angeschlossen, denn nur diese Ports lassen den Multicaststream durch, den der Receiver benötigt. Nutzt man einen anderen Router, der die Technik nicht unterstützt, so friert das Bild nach wenigen Sekunden ein.

Was am meisten überraschte waren die mitgelieferten Kabel. Sowohl ein HDMI Kabel als auch ein über 8 Meter langes Netzwerkkabel lagen dabei. Desweiteren ein  Scartkabel und ein Cinchkabel. Der Receiver besitzt einen Hauptschalter auf der Rückseite. Nach einschalten des Gerätes wird das System gestartet und empfängt den Benutzer mit einem blauen Hintergrund. Nun wird nach einem Update gesucht, und ist eines gefunden wird es heruntergeladen und installiert. Dies dauert, und man sollte sich eine Tasse Kaffee machen. Auch wenn das Gerät auf der Rückseite ausgeschaltet wird und wird eingeschaltet wird, so benötigt der Receiver gut und gerne 3 bis 5 Minuten zum hochfahren. Im Inneren werkelt eine angepaßte Windows CE 5.0 Version.

Media ReceiverDie Fernsehsender werden sofort eingelesen und nach Kanal im Receiver sortiert. Über einen extra Menüpunkt kann man die Sender, für die man extra bezahlen muß, einfach aus der Liste nehmen, ebenso die Frei empfangbaren Sender. Etwas umständlich gestaltet sich die Sendersortierung. Neben dem Sender befinden sich Pfeile, womit man die Sender nach oben oder unten verschieben kann. Da der Receiver nicht gerade schnell ist, artet dies zu meinem Geduldsspiel aus. Sind die Sender sortiert, werden diese abgespeichert, damit diese Sortierung nicht verloren geht beim ausschalten des Gerätes.

Da wir den Media Receiver X301T an einen HDMI Kabel angschlossen haben kommen wir  auch in den Genuß von HD Programmen, sowohl über Videoload als auch vereinzelte TV Sender. Die Qualität ist schon beeindruckend im Gegensatz zu dem Anschluß an Scart. Was mehr beeindruckt ist die Tatsache, daß immer noch genügend Bandbreite vorhanden ist für das Fernsehen, auch wenn größere Downloads anstehen. Es gibt keine Bildwackler, Bildaussetzter und keine Artefaktbildung. Das Fernsehbild ist gestochen scharf.

Die Funktion „Time Shift“ funktioniert einwandfrei, die Aufnahme einer Sendung auf Festplatte läuft ebenfalls. Für die Aufnahme nutzt man am besten das EPG (Elektronischer Programm Guide), was jedoch den Nachteil hat, das der Rekorder zu spät anspringt. Dies ist ein Fehler in der Software, das T-Home bereits bekannt ist. Man arbeitet an einer Lösung. Alternativ läßt sich eine Sendung per Hand programmieren (Datum, Uhrzeit, Sender, etc.). Wer Sendungen aufnehmen und später auf DVD Brennen will, und einen DVD-Rekorder sein eigen nennt sollte folgendes beachten: Die Daten werden verschlüsselt übertragen und der DVD-Rekorder nimmt eine Programmierte Sendung nicht auf, sondern bricht Sie ab mit dem Hinweis auf einen Kopierschutz. Dieser Kopierschutz betrifft hauptsächlich die Privaten Fernsehsender.

Ebenso wie wir denken sich vielleicht andere, daß man die Daten ja per USB weiterreichen kann. Auch das wird nicht funktionieren. Die beiden USB Anschlüsse sind durch die Firmware abgeschaltet worden. Ob oder wann die USB Anschlüsse freigeschaltet werden steht in den Sternen.

Ausgewählte Sendungen werden bei Videoload hinterlegt und können dort entweder Kostenlos oder ab 0,99 € eingesehen werden. Damit man nicht raten muß, ob eine Sendung Geld kostet oder nicht, stehen neben der Sendung entweder die Preise oder das Wort „Kostenlos“. Sollte ein Film oder Beitrag Geld kosten, so wird man vor dem Abspielen noch einmal darauf hingewiesen das der Film oder Beitrag Geld kostet und es wird gefragt ob man es wirklich möchte. Eine solche Rückfrage ist mehr als Sinnvoll.

Ob das nun ein subjektiver Eindruck ist oder nicht, das Internet scheint zu „flitzen“. Viele Webseiten öffnen sich schneller, manche Downloads laufen zügiger und bei anderen scheint man ewig warten zu müssen. Viele Server sind auf die Neue Technik, wie auch bei DSL, noch nicht umgestellt worden. Über die www.wieistmeineip.de konnten wir an unserem Anschluß eine Geschwindigkeit von knapp 48 MBit/s ausmachen. Dies ändert sich natürlich, denn es heißt ja auch bis zu 50 MBit/s. Fernsehen und Surfen schließen sich nicht aus.

Fazit

Die Umstellung auf VDSL lief bei uns Reibungslos und gab keine größeren Probleme. Die versprochenen Umschaltzeiten wurden eingehalten, und nach dem Anschluß der Geräte lief das Internet sofort.

Der Receiver ist übersichtlich und gut aufgebaut. Das Menü ist erklärend und große Überschriften helfen das Gesuchte zu finden. Die Fernbedienung ist ziemlich lang, manch Knöpfe daran einfach zu klein um die Symbole darauf zu erkennen. Negativ ist aufgefallen, das der Receiver lange braucht um in eine anderes Programm zu wechseln, auch die Startzeit des Receivers nach dem Abschalten am Hauptschalter, dauert sehr lange. Hier sollte noch nachgebessert werden. Super ist der Lieferumfang an Kabeln. Selten hat man ein HDMI Kabel im Lieferumfang dabei ebenso ein Netzwerkkabel das über 8 Meter lang ist.

Der Speedport W701V erfüllt seine Aufgaben, auch wenn man von AVM besseres gewohnt ist. Eine Empfehlung für dieses Gerät kann man nicht aussprechen, denn es ist zu Fehleranfällig. Aus der Praxis wissen wir, daß viele dieser Geräte sich gerne Aufhängen oder die WLAN Verbindung deaktivieren oder bei hohen Leitungsdämpfungen kein Signal zur Vermittlungsstelle bekommen, was bei Fremdgeräten gut klappt. Einzig das Übersichtliche Menü macht den Router halbwegs Sympathisch, auch wenn man sich mehr Einstellungsmöglichkeiten wünscht (z. B. Firewall Deaktivierung). Zudem sollte man sich nicht zu sehr auf die WLAN Funktion verlassen. Die Leistung ist nicht optimal und bereits eine dünne Wand kann zu einem Signalverlust führen. Trotz neuer Firmware ist der Datendurchsatz geringer als bei Fremdgeräten oder einem Router von AVM direkt. Hier sollte noch einmal nachgebessert werden oder hoffen, das Fremdanbieter, wie Netgear, ein VLAN Fähigen Router herausbringen.

Ein weitere Kritikpunkt an den Speedportgeräten, dies betrifft sowohl den W701V, W700V und W721V, ist die Tatsache, das Sie nicht die volle Bandbreite an den Computer weitergeben. Es fehlen bei Geschwindigkeitsmessungen, z. B. www.speed.io, 20 Mbit/s. Diese tauchen erst auf, wenn der Receiver eingeschaltet wird. Dies ist eine Priorisierung, wie man Sie von Qos her kennt, nur auf VDSL Basis. Hier müssen die Telekom Techniker dringend an den Geräten mit einer Firmware arbeiten, damit die vollen 50 Mbit im Gerät weitergeleitet werden.

In den neueren Paketen liegt bereits der Speedport W721V bei, der ein eingebautes VDSL Modem besitzt. Dies spart definitiv Platz. Wer kann, und noch einen alten Router und das externe VDSL Modem besitzt, sollte versuchen auf den W721V oder W920V umsteigen.

Die Speedport W100 Bridge erfüllt voll und ganz seine Aufgabe. Installieren, einschalten und schon kann man ruckelfrei Fernsehen schauen. Diese Drahtloslösung wurde bei einem Kunden von uns Realisiert. Was die Werbung schreibt, stimmt auch. Über eine Entfernung von über 12 Metern, durch drei Wände mit Wasserleitung und Stromleitungen immer noch ein klares und deutliches Bild. Keine Artefaktbildung oder Bildaussetzer. Die Speedport W100 Bridge können wir nur empfehlen.

Wer Gedenkt umzusteigen und weg will vom Kabelanschluß, der ist mit dem Entertainpaket gut beraten. Neben den Fernsehprogrammen kann man auch Filme aus Videoload bestellen und sich ansehen. Die Kosten belaufen sich zwischen 1,99 und 4,99 € je nach Aktualität des Filmes. Die Filme können innerhalb von 24 Stunden so oft angeschaut werden wie man möchte. Zudem sind die Grundsender, die ausgestrahlt werden, ausreichend. Mehr sollten es wirklich nicht, und die Qualität ist hervorragend. Wer mehr TV-Programme haben möchte sollte von DVB-T zu dem T-Home Angebot Wechseln. Selbst bei Kabel Deutschland werden noch nicht alle TV Programme digital ausgestrahlt. Bei T-Home sind alle Sender digital. Zusätzliche Sender kosten natürlich Geld, monatlich 9,99 €, neue Pakete sind gerade geschnürt worden, wer jedoch mit den vorhanden zufrieden ist kann Geld sparen.

Nach und nach wird das Programm von T-Home erweitert, so sollen auch bald über den Receiver mehr als 2500 Radioprogramme empfangbar sein. Dies wird ab Dezember 2008 der Fall sein. Ein Mehrwert der sich lohnt.

Update 3. November 2009

Es gab in der letzten Zeit viele Veränderungen rund um T-Home Entertain. Daher wird der Testbericht, der nun schon mehr als ein Jahr zurück liegt, von uns ergänzt.

Seit einem Jahr und drei Monaten haben wir nun T-Home Entertain, und wir sind mehr als zufrieden, was die Technik, die Geschwindigkeit und das Fernsehprogramm anbelangt. In dieser Zeit hat sich bei uns der Tarif geändert – vom Entertain Comfort Plus Tarif auf den Entertain Premium Tarif – da es eine Preisänderung gab. Mit dem Wechsel des Tarifs konnten wir somit auch neue Fernsehsender empfangen.

Probleme beim Wechsel des Tarifes gab es nicht, und nach vierzehn Tagen hatten wir den neuen Tarif bereits. Die Qualität der Sender ist gut, gerade wenn man auch Sendungen hat, die in HD ausgestrahlt werden. Einziges Manko: In dem Tarif ist auch eine Fernsehzeitschrift enthalten. Es hat drei Wochen gedauert bis wir diese erhalten haben. Man war sich nicht einig, wo der Kunde diese bestellen sollte. Wir gingen davon aus, daß die Zeitschrift automatisch zugesandt wird, bei einer Nachfrage im T-Punkt wurde uns mitgeteilt, daß die Zeitung nur auf „Bestellung“ geliefert wird. Die Aktivierung der Lieferung übernahm der T-Punkt, aber leider kam die Zeitung dann immer noch nicht. Bei einer erneuten Nachfrage wurde uns dann mitgeteilt, daß man diese „selber über das T-Home Portal“ bestellen müßte. Nachdem wir dort selber nachgesehen haben, stand drin, daß die Zeitung bereits „bestellt“ wurde. Bei einer erneuten Rückfrage im T-Punkt wurde das dann bestätigt. Ca. zwei Wochen später hatten wir die Zeitung im Briefkasten.

Abgesehen von einer so kleinen „Lapalie“ wurde die Anschlußtechnik für VDSL optimiert. Wir wurden früh genug darüber informiert, so daß wir uns recht gut darauf einstellen konnten. Nach der Umstellung, so gegen 17 Uhr, als wir dann immer noch kein Internet hatten und selbst ein Reset des Routers nichts brachte, riefen wir bei der Technischen Hotline von T-Home an, und fragten nach dem Stand der Aktualisierung der Technik. Diese waren abgeschlossen und wir hatten bereits Internet, aber irgendwie wollte der Router das wohl nicht registrieren. Keine zwei Minuten später, während der Techniker noch im System nachsah, lief das Internet wieder. Wir bedankten uns für die Mühe und konnten sowohl surfen als auch Fernsehen. Wir hatten den subjektiven Eindruck, daß die Geschwindigkeit besser ausgenutzt wurde, und die Fernsehprogramme weniger bis gar keine Artefaktbildungen aufwiesen.

Eine weitere Veränderung gab es bei T-Home: Die Receiver, gerade der X301T, hatte ein Firmwareupdate erhalten, wodurch die Oberfläche modifiziert und die Geschwindigkeit erhöht wurde. Man kann dabei keine Wunder erwarten, aber der Receiver fühlt sich „schneller“ an. Außerdem brauchen die Radioprogramme nicht mehr so lange um zu starten.

Neu bei T-Home ist, daß man VDSL nun auch ohne Fernsehen – Entertain – bekommen kann. Wer also nur auf die Geschwindigkeit setzen möchte, ist bei diesen Tarifen auch gut aufgehoben.

Bei einer anderen Änderung kann man gespaltener Meinung sein. T-Home vermietet die Geräte nur noch gegen einen monatlichen Aufpreis. Vorteil: Man kann jederzeit auf ein neues und Modernes Gerät wechseln. Zudem sinkt der Monatspreis, je länger man das Gerät bei sich beläßt. Nachteil: Es ist und bleibt Eigentum von T-Home. Viele Probieren und basteln gerne an den Geräten herum, gerade, weil der OEM Hersteller der Router AVM ist. Somit kann man auf den Geräten die Firmware von den Fritzboxen aufspielen. Man muß nur wissen, welche Speedport Modelle baugleich mit den Fritzboxen sind. Wer die Geräte aber in seinem Besitz haben möchte, muß den normalen Verkaufspreis bezahlen.

Jedoch sollte man solche Eingriffe nicht vornehmen. Wir raten davon ab, da man dadurch auch seinen Router „zerschießen“ kann.

Fazit

Alles in allem ist Entertain von T-Home eine gute und abgerundete Sache. Natürlich gibt es auch noch hier und da Probleme, aber es läuft schnell und Stabil. Bei zwei anderen Kunden, die ebenfalls auf T-Home Entertain gewechselt sind, ist die Zufriedenheit groß. Auch die Service Qualität und die Freundlichkeit sind besser geworden, zudem haben wir den Eindruck, daß man recht schnell einen Ansprechpartner bei T-Home bekommt. Die Mitarbeiter geben sich viel Mühe die Fragen schnell und kompetent zu beantworten.

Wir können nach über einem Jahr und drei Monaten sagen, daß wir T-Home Entertain mit VDSL und die reinen VDSL Anschlüsse, mehr als empfehlen können.

© 2008, 2009, ALSEHK Computer Bremen, Kay Kisser

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